Fassungslosigkeit herrschte nach Abpfiff in der Kabine der C2 von Viktoria Anrath. Verlor man doch eine Partie, die man über weite Strecken im Griff hatte. Am 4.Spieltag der Kreisklasse Staffel 4 unterlag das Team von Trainergespann Rene und Evamaria Rosenkranz gegen die JSG Brüggen völlig überraschend, nach einer kuriosen zweiten Hälfte, mit 2:3. Dabei dominierte die C2 der Anrather den Gegner von Beginn an, nutzte aber nicht die zahlreichen Torchancen. Bereits in der 9.Spielminute verpasste Oumar Sangare, nach einem Alleingang auf das Tor, nur knapp das Ziel. In der 23.Minute schoss Dominik Jansen einen Freistoß leicht über das Tor. Erst in der (30.) durfte gejubelt werden. Nils traf nach einer präzisen Vorlage von Abwehrspezialist Dominik Jansen zum verdienten 1:0. Wie gut die Viktoria die C2 aus Brüggen im ersten Abschnitt unter Kontrolle hatte, zeigte sich deutlich beim Keeper Felix Berger, er brauchte bis dahin nicht einmal eingreifen. Nach dem Seitenwechsel gab es wieder das gleiche Bild. Erst scheiterte Nils (36.) am Gästetorwart, eine Minute später verfehlte auch Robin Terdevci, nach einer guten Flanke von Milan, nur knapp den Kasten. Dann kam aber die 41.Minute. Mats Schicks zog kurz vor dem Strafraum die Notbremse und der Schiedsrichter entschied sich für einen Elfmeter und nicht für einen Freistoß. Dieser wurde auch sicher verwandelt und so stand es auf einmal 1:1. Danach folgte der zweite Angriff der JSG (43.) und es stand ganz überraschend 1:2 für die bis dahin völlig harmlosen Gäste. Es kam noch dicker für die Viktoria, auch der dritte Angriff der C2 aus Brüggen (48.) fand den Weg ins Tor (1:3). Danach fand der Gastgeber aber wieder ins Spiel und drückte auf den Anschlusstreffer. Zweimal Milan (48., 49.), sowie Charlie mit einem Lattenschuss (56.) und wieder Milan (57.) hatten noch die Möglichkeit vielleicht doch noch ein Unentschieden herauszuholen, aber ohne Erfolg. Die Gäste standen jetzt nur noch in ihrer eigenen Hälfte. In der 64.Minute keimte wieder Hoffnung auf, als Nils auf 2:3 verkürzen konnte. Doch alle Bemühungen reichten am Ende nicht. Mit viel Pech verlor die Viktoria ein Spiel, indem sie 80% Ballbesitz hatte, gegen einen harmlosen Gegner der teilweise völlig überfordert war.

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